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14 x Al Qaida + 9 x Nazis = deutsche Medien

Syrien 2016: Al-Kaida-Koalition = Rebellen, Ukraine 2015: Nazi-Millizionäre = Freiwillige. Deutsche Medien als hemmungslose Menschenfeinde.

Süddeutsche Zeitung unterstellt sich Al Kaida

„Der SZ-Artikel “Syrische Rebellen durchbrechen Belagerungsring von Aleppo” beginnt schon mit einem gestellten Jubelbild aus dem von der Al-Kaida-Koalition besetzen Aleppo und das Jubeln der Süddeutschen Zeitung für die Al-Qaida-Terroristen geht im Folgenden ungehemmt weiter. In dem SZ-Artikel werden die Radikalislamisten vierzehn Mal “Rebellen” genannt. Edle Rebellen also, die Al Qaida? So tönt es jedenfalls aus der SZ. Die Wörter “Al Kaida” (oder “Al Qaida”), “Al Nusra” oder “Fatah al-Sham” kommen nicht ein einziges Mal vor. Die Al Kaida und ihre Helfer, das sind für die SZ “Rebellen” (oder “Aufständische”, trotz der Herkunft der meisten dieser Kämpfer aus dem Ausland, was diese auch unverhohlen zugeben beziehungsweise stolz promoten). Die Truppen der Syrer werden dagegen “Regimetruppen” und “Belagerer” genannt. Mehr kann man die Tatsachen eigentlich nicht mehr verdrehen. Vielleicht kann man die Regierungstruppen “Regimetruppen” nennen, aber dann die Al Kaida “Rebellen”? Und auch noch nicht einmal erwähnen, dass sich hinter den “Rebellen” Al Kaida verbirgt? Al Kaida gut, syrische Regierung böse. Und natürlich Russland böse. So lautet die Message der SZ.“

taz verharmlost Nazi-Kämpfer als idealistische “Freiwillige”

„Die Schweizer Nachrichtenseite 20min.ch schreibt in einem Dossier mit dem Titel “Ukraine setzt Neo-Nazis gegen Separatisten ein” unter anderem folgendes: “Beim Kampf in der Ostukraine will die Regierung in Kiew offenbar den Teufel mit dem Beelzebub austreiben: Bekennende Neo-Nazi-Gruppen sind an vorderster Front dabei. Die Bataillone heissen Asow, Dnjepr oder Donbass. Es sind Gruppierungen Rechtsextremer, die im Frühjahr 2014 gegründet wurden und die sich zurzeit im Kampf gegen die pro-russischen Separatisten in der Ostukraine hervortun.”. Die Tageszeitung taz aus Berlin bezeichnet diese Gruppen beispielsweise in dem Artikel (“Kämpfe um Mariupol in der Ostukraine. Warten auf den Feind”) durchgehend als “Freiwillige” – Asow und Dnjepr (Dnipro) werden namentlich erwähnt – und das mehrmals. Kritik an den brutalen Nazitruppen? Fehlanzeige. Die taz macht reine Propaganda, macht dafür gemeinsame Sache mit Nazis und bringt weinerliche “pro-ukrainische” Homestorys in dem Artikel unter, die sich der ukrainische Geheimdienst nicht besser hätte ausdenken können. Eine Schande für den Journalismus. Insgesamt neun Mal alleine in dem genannten Artikel werden die Rechtsextremen als “Freiwillige” bezeichnet.„.

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