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Ansbach-Attentäter zündete Faßbombe

Ein Syrer hat in Ansbach in Bayern eine Art Faßbombe gezündet und dabei zwölf Menschen verletzt. Die Ummantelung der Bombe war allerdings ein Rucksack, ansonsten hatte der Sprengsatz alle Charakteristika einer sogenannten Faßbombe („Als ‚Fassbomben‘ werden improvisierte Explosionswaffen aus Metallfässern oder anderen größeren Metallgefäßen wie Heizkessel bezeichnet, die mit Sprengstoff und Metallteilen gefüllt werden.“), einer improvisierten Bombe mit geringer Wirkung, wie sie angeblich in Syrien von der Regierung eingesetzt werden soll (was aber wiederum in der behaupteten Form ganz offensichtlich eine Propagandalüge darstellt), in der Region aber vor allem als Sprengfalle am Straßenrand von „Kämpfern“ und Terroristen genutzt wird.

„Herrmann sagte über den Täter: ‚Nachdem er einen Rucksack mit Sprengstoff hatte, in dem gleichzeitig auch viele scharfkantige Metallteile gepackt waren, die ja geeignet sind im Zusammenhang mit einer solchen Bombe dann möglichst viele Menschen im Umkreis zu verletzen, müssen wir davon ausgehen dass es keine reine Selbstmordtat war, sondern dass er möglichst viele Menschen mit ins Verderben stürzen wollte.'“, zitiert Welt Online den bayrischen Innenminister zu dem Anschlag.

Faßbomben aus Flugzeugen in Syrien? „Gefakte Berichte und Bilder. Das gleiche gilt auch für andere Städte. Im Januar 2015 zeigte z.B. Reuters ein Video von der umfassenden Evakuierung Doumas durch die syrische Armee. Einige Monate später verbreitete dieselbe Agentur, gestützt auf Angaben oppositioneller Aktivisten, die Nachricht, in der Stadt sei ein ‚Massaker an Zivilisten‘ begangen worden. ‚Wiederholungen solcher gefakten Vorwürfe durch Islamisten, die mit ihnen verbündeten ‚Aktivisten’ und ihre westlichen Unterstützer‘, so Tim Anderson, Professor an der Universität Sydney, der die Fassbombenvorwürfe auf Basis parteiischer Quellen als Kriegspropaganda qualifiziert, ‚führten zu Schlagzeilen wie ’Die Fassbomben des syrischen Regimes töten mehr Zivilisten als ISIL und Al Qaida zusammen.‘‘ und stützten so die Forderung nach einem militärischen Eingreifen. Die Fotos der toten und verletzten Frauen und Kinder in den Geisterstädten werden, so Anderson, einfach aus ‚anderen Zusammenhängen ausgeliehen‘. Amnesty International (USA) wiederum übernehme dann die Bombenstorys weitgehend, inklusive der Opferzahlen.“.

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