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USA Today: USA gibt gezielten Angriff auf Krankenhaus in Kundus zu

Holy Shit! Die USA gibt den bewussten Angriff auf das Hospital ( = Kriegsverbrechen) der Ärzte ohne Grenzen (MSF) im afghanischen Kundus/Kunduz mittlerweile offen zu (siehe unten) – nachdem bereits die afghanische Regierung dies getan hatte – und spricht von Terroristen/Talibankämpfern im Krankenhaus, die auf US-Soldaten geschossen hätten, die afghanischen Sicherheitskräften mit Rat und Tat beiseite gestanden hätten. Dies ist eine glatte Lüge. MSF widerspricht dem auch vehement. Es seien keine Talibankämpfer im Krankenhaus gewesen, die sich dort verschantz hätten. Und selbst wenn: Dann hätte die USA trotzdem kein Recht, das Krankenhaus in Schutt und Asche zu legen. Es ist auf jeden Fall ein Kriegsverbrechen! Das ist rechtlich einfach eindeutig. Da kann man nichts drum herum reden.

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USA Today („Death toll rises in attack on Doctors Without Borders„): „The Pentagon issued a statement saying U.S. forces were conducting an airstrike in Kunduz against ‚insurgents who were directly firing upon U.S. servicemembers advising and assisting Afghan Security Forces.‘ The statement said the strike took place ‚in the vicinity‘ of the Doctors with Borders hospital. Afghanistan Interior Ministry spokesman Sediq Sediqi has said that up to 15 insurgents were shooting from the hospital. Kate Stegeman, a spokesperson for Doctors Without Borders, denied the claim. The compound gate was closed all night, Stegeman said, and ‚only staff, patients and caretakers were inside when bombing occurred.‘ The Taliban, in a statement, also said none of its fighters were there at the time of the airstrike.“

Aktuelle Statements der Ärzte ohne Grenzen zu dem Kriegsverbrechen:

Spendenkonto für die Gerichtsverfahren gegen den Stern/Bertelsmann-Konzern

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