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Propaganda-Tom weint

WDR-Intendant Tom Buhrow weint bitterlich. Und die ARD zeigt, dass sie auch „kritischen Journalismus“ kann … Die Geschichte ist einfach zu gut: Einer der vielen russischen Fernsehsender bringt eine – wohl unwahre – Säufergeschichte über den ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko (der gleichwohl überzeugter Säufer ist und schon öfter in dieser Hinsicht aufgefallen ist) und beruft sich auf eine WDR-Journalistin (Spiegel: „Fälschungsvorwürfe: WDR beschwert sich über TV-Bericht beim Kreml„).

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Das ruft Empörung hervor bei … ja, ausgerechnet bei Tom Buhrow, dem Propagandahansel der ARD, der jede Programmbeschwerde gegen die nachgewiesenen Lügengeschichten seine Mitstreiter wie ein nordkoreanischer Diktator von einem Marionettenbeirat mit 100% Zustimmung abschmettern läßt (OK, er lässt vorher noch die Vorlagen zur Abstimmung manipulativ aufbereiten und beeinflusst so das Gremium, aber andererseits dürfte das in Nordkorea nicht anders sein). Ausgerechnet DER beklagt sich über Propaganda! Ich schmeiß mich weg.

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Und das beste: Wenn es um den eigenen Arsch geht, kann man bei der ARD offensichtlich total doll kritischen Journalismus machen. Bei der Poroschenko-Aklkoholiker-Story werden die kritischen Fragen ausgepackt, die man offensichtlich nicht in der Lage ist zu stellen, wenn ein Krieg ansteht (vorgetäuscht wird) und eine angeblich riesige Armee einfällt, von der niemand etwas gesehen hat. Mittlerweile weiß wohl jeder, dass es keine russische Invasion in der Ukraine gab. „Wo sind die Handyfilmchen, wo sind die Augenzeugenberichte?“ – ja, wo sind sie, ihr Schmierenjournalisten? Wir sollen euch die Invasion einer Großmacht einfach so glauben? Und wer es nicht glaubt oder auch nur nachfragt, der wird fertiggemacht und beschimpft? „Wo sind die Handyfilmchen, wo sind die Augenzeugenberichte? Das sind eigentlich alles Punkte, die dafür sprechen, dass diese Geschichte einfach, sagen wir es mal ganz platt, erstunken und erlogen ist.“. Ja, genau.

Apropos WDR und Fälschung: „Ukraine: Die Panzerlüge: Erneut billiger Propagandatrick

panzerlüge[1]

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4 Kommentare

  1. Ausserdem: Was beschwert der sich beim Kreml? Was kann der für den Sender? Was würde Propaganda-Tom sagen, wenn sich die Russen über ihn bei Merkel beschweren würden?

  2. Zitat aus T-Online.de : „Der WDR beschwert sich nicht etwa bei dem russischen Fernsehsender, der ein Zitat einer WDR-Mitarbeiterin (lt. WDR) frei erfunden haben soll, sondern der WDR “beschwert sich bei RUSSLAND”, und “Tom Buhrow wird einen Beschwerdebrief an den RUSSISCHEN BOTSCHAFTER” schicken und der UKRAINISCHEN BOTSCHAFT eine Richtigstellung übermitteln”

    Die sollten in der russischen Botschaft diesselben Ablehnungsgründe für die Beschwerde kopieren und an den WDR zurücksenden , die der Rundfunkrat immer an die Leipziger ZuschauerOrganisation versendet hat ! Das nennt man dann , die eigene Medizin schmecken.

  3. Lassen wir ihn weinen!
    Auf meine Beschwerden bei ARD und auch WDR habe ich noch NIE eine Antwort bekommen! Und wir bezahlen doch diese Pfeifen.
    Die Lügen- und Betrugsgeschichten der ARD und vom WDR werden dann ganz schnell vergessen – in letzter Zeit tut sich gerade immer wieder Golineh Atai beim Lügen und Fälschen hervor. Da wirkt jetzt sogar eine Katrin Eigendorf vom ZDF blass gegen – wer weiss, was sich die beiden als nächstes ausdenken?

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