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Nazischick: Der neue sächsische Polizeipanzer

Nein, das ist nicht aus Iron Sky, das ist die Innengestaltung des neuen Polizeipanzers aus Sachsen. Hey, Moment… Panzer??? Ob entsprechende Stahlhelme mit gleichem Logo für die Polizeipanzerbesatzungen mitgeliefert werden, ist unbekannt…

Anwendungsbereiche des Panzers (Wikipedia): „In der Vermarktung von Rheinmetall wird das Fahrzeug für eine Reihe militärischer und polizeilicher Anwendungen empfohlen. Als Polizeifahrzeug ist es zur ‚Krawallbekämpfung‘, als gepanzertes Ambulanz-Fahrzeug, als Logistikfahrzeug, als Einsatzleitwagen oder als Transportfahrzeug vorgesehen.“.

Krawallbekämpfung…

Nachtrag:

5 Kommentare

  1. Also da muss ich dem Innenministerium mal Recht geben. Alte Schriftart und nen bissl Wappen und schon ist alles Nazi… meine Güte. Da fragt man sich wer hier wirklich die ewig Gestrigen sind.

  2. Die Polizei hier und anderswo ist nur noch eine Randgruppe für den Otto Normalbürger.
    Bei Demos und auch bei Fahndung und Verhaftung werden paramilitärische Kampftruppen in Stellung gebracht. Man betrachte sich die Kampfausrüstungen hier und in den USA und man weiß bescheid. Jede anständige Polizei sieht nicht so aus und hat auch keine solche Panzerwagen.
    In Berlin und Hamburg wollte man schon vor Jahrzehnten die Polizei paramilitärisch ausrüsten und dazu sollte auch das passende Schießgerät gehören.
    Das sind aber alles Bestandteile und Ausdruck totalitärer Staatssysteme, hier wie anderswo und auch im sogenannten Mutterland der Demokratie, der ziviel hochgerüsteten USA mit ihrer Nationalgarde, die nichts anderes ist als ihre Armee im Innland. Und so ist auch hier die sogenannte Polizei hochgerüstet worden.
    Die Folge ist, daß sich radikale Demonstranten und die Staatsgewalt gegenseitig hoch rüsten und in ihrem Gewaltpotential hoch schaukeln.
    Nicht umsonst nannte man die Berliner SPD in der 68ern auch Schützens Prügel Dienst. Das hat schon seit Kaisers Zeiten Tradition in diesem Land. Immer feste druff. Damit löst man auch keine Konflikte, die durch eigenen Handeln und Tun erst möglich sind, nur scheint die Staatsgewalt nicht willens und in der Lage sich selbst zu hinterfragen, denn sie haben die Macht und wer die Macht hat , hat Recht. Es gilt schließlich die kapitalistische Grundordnung zu verteidigen.
    Der Wille der Bevölkerung stört nur zwischen den Pseudowahlen, die zur Beruhigung der Schafe abgehalten werden, wenn man ihnen wieder vorgaukelt sie hätte eine demokratische Chance und könnten mit ihrer Stimme auf dem Wahlzettel etwas verändern.
    Es gibt Leute, die das immer noch glauben.

    1. Ich gehöre glücklicherweise seit Jahrzehnten nicht mehr zu diesen Leuten. Spätestens seit Schmidt habe ich den Glauben an Versprechungen der Politiker verloren – und was hatte man noch für Hoffnungen, als Brandt einmal von „…wir wollen mehr Demokratie wagen…“ sprach. Was ja auch aussagte, dass es vorher kaum Demokratie in der BRD gab!
      Aber es wurde nichts daraus, man hat der Polizei immer mehr Prügelrechte eingeräumt, man hat Anwälte um ihre Rechte gebracht. Und gerade heute wird wieder, wie zu Nazi-Zeiten, gegen Demonstranten öffentlich gefahndet und ihnen alles mögliche vorgeworfen. Die Gewalt provozierenden Aktionen der „Sicherheitspolizei“ bleiben natürlich Straffrei und werden nicht verfolgt! Die Politik des Merkel-Regimes und ihres Vollstreckers die Misere unterscheidet sich also kaum noch von alter Nazi-Politik! Und das sollte uns zu denken geben. Es sollte vor allem der SPD zu denken geben, auch Sigi (das Pack) Gabriel sollte sich Gedanken machen, wofür die SPD überhaupt noch steht.
      Das die „Polizei“ jetzt Panzer gegen das Volk bekommt, verziert mit Nazi-ähnlichen Symbolen, wundert mich überhaupt nicht mehr.

  3. Der Panzer als solcher mag ja eher irritierend sein, aber darüber redet fast keiner. Gelungener Cou. Man nehme ein sehr entfernt al Nazis, Kaiserreich und was auch immer erinnerndes Logo (interessanterweise regt sich darüber kaum jemand auf) und dann noch eine Frakturschrift und alles jault wegen Nazis. Es ist unfaßbar. Diese gebrochenen Schriften wurden jahrhundertelang verwendet. Die Ersten erscheinen im 12 Jahrhundert! Die Abschaffung hatte auch mit den Nazi bestenfalls am Rande zu tun (sie haben halt verwendet, was damals üblich war) – die Besatzungsmächte konnten das nur schwer lesen und bestanden auf die Verwendung von Antiqua (also die heute üblichen Schriften – die auch bei Amerikanern, Briten und Franzosen Verwendung finden). Und jetzt diskutieren wir ernsthaft darüber, daß die Polizei naziversucht ist, weil sie diese schönen alten Schriften einsetzen, die bis vor wenigen Jahren auch noch Bahnhofsschilder geschmückt haben? Darüber, wozu eine (anders als z.B. die französische Gendarmerie) explizit nicht paramilitärische Polizei einen solchen Panzer benötigt wird dagegen fast nicht geredet, da reicht das Totschlagargument Terrorismus. Es ist wirklich so unfaßbar traurig.

  4. Also. Zuerst ist es ja nun mal so, dass mein Onkel Fritz die Panzerfaust erfunden hat und sie dann in der Lüneburger Heide dem Adolf Hitler vorführte.
    Aber dass die nun auch an gepanzerten Fahrzeugen ausprobiert werden könnten, hat er sicherlich nicht geahnt.

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