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Ukraine feiert Judenprogrome nach dem ersten Weltkrieg

Das Umschreiben der Geschichte in der Ukraine zugunsten von rechtsradikalen „Nationalhelden“ geht weiter. Telepolis schreibt in dem Artikel „Ukraine ehrt Pogrom-Verantwortungsverdächtigen„:

„Am 25. Mai unterbrach das öffentlich-rechtliche Fernsehen der Ukraine seine Sendungen für eine Minute und strahlte während dieser Zeit die Aufnahme einer brennenden Kerze aus. Anlass der Unterbrechung war keine technische Störung, sondern ein öffentliches Gedenken an den ukrainischen Nationalisten, ehemaligen Kriegsminister und Präsidenten Symon Petliura, der vor 90. Jahren im Pariser Exil von einem Anarchisten erschossen wurde. […] Für diese Pogrome, bei denen insgesamt 35.000 bis 60.000 Juden ermordet wurden, machte nicht nur Schwartzbard Petljura verantwortlich. Auch Historiker glauben, dass seine Milizen in der Zeit zwischen 1917 und 1921 trotz einer offiziellen Strafandrohung für Gewalt gegen Zivilisten faktisch nicht mit Strafe rechnen mussten und dass dies dem Kosakensohn bewusst war. „.

Auch die heutigen Nazis und Rechtsextremisten kommen in der Ukraine gut weg (Auswahl): „Medien und Politiker feiern ukrainischen Nazi Sawtschenko„, „Gewählt: Nazi ist neuer Parlamentspräsident der Ukraine„, „AFP, Kyiv Post: Kämpfer des Rechten Sektors “beschützten” Wahl in Mariupol, Ukraine„, „Bataillon Asow – Ukrainische Nationalgarde„, „ARD-Gniffke: Zweiter Weltkrieg war sowjetische Invasion in Deutschland„, „“Ukrainische Pilotin” Nadija Sawtschenko – Bataillon Aidar„, „Französische Doku über Maidan und Odessa-Massenmorde„.

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