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Vertrauensverlust in die Medien wegen haarsträubender „Fehler“ in der politischen Berichterstattung

Wie die Zeit Online in dem Artikel „Medienkritik. Deutsche haben wenig Vertrauen in die Medien“ schreibt, sinkt das Vertrauen der deutschen Bürger in ihre sogenannten Qualitätsmedien rapide. In dem Artikel heißt es einleitend „Fehlinformation, Einseitigkeit, schlechte Recherche – das sind laut einer Umfrage der ZEIT einige Kritikpunkte an der politischen Berichterstattung. Das Vertrauen sinkt.“. Nun: Schaut man sich die Berichterstattung der letzten Monate an, dann dürfte vor allem die grotesk-unterirdische Performance der deutschen Presse im Ukraine-Konflikt dazu beigetragen haben (Und da war die ZEIT auch nicht ganz unbeteiligt.).

Für einen ersten Eindruck zu den haarsträubenden Fehlleistungen, von den Medien selbst meist als „Fehler“ bezeichnet (von anderen auch oft als Propaganda oder gleich als Lügen), liefern etliche Artikel zum Thema Ukraine-Krise hier bei Blauer Bote Magazin. Hier gibt sich das Who-Is-Who der deutschen Medienlandschaft die Klinke in die Hand, was haarsträubende Schnitzer in der Berichterstattung (oder eben doch Propaganda – entscheiden Sie selbst) angeht. Diese Artikel sind oder geben nur wenige Beispiele dafür, was an der Berichterstattung der Medien zu kritisieren sein könnte. In der Tat ist der Umfang des medialen Kuriositätenkabinetts zur Ukraine-Krise ja noch viel größer – vom Grundtenor der Berichterstattung wollen wir erst gar nicht reden. Entscheiden Sie selbst, ob die Medien mit der Umfrage sogar noch gut bedient sind oder ob man ihnen mit dem Vertrauensentzug Unrecht tut.

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