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Ukraine: Das Lügen geht auch 2015 weiter

Wer hätte etwas anderes erwartet? Auch 2015 geht die Ukraine-Krise-Propaganda weiter. Die große und die kleine. Jeder Bericht zur Ukraine oder zu Russland ist gespickt mit Halbwahrheiten, Unwahrheiten, Verdrehungen. Neutrale Berichterstattung scheint ein Tabu zu sein.  Jetzt heißt es in den Medienmeldungen zur Neujahrsansprache des russischen Präsidenten Putin, dieser habe „die Annexion der Krim einen ‚Meilenstein der Geschichte‘ genannt“. Natürlich hat er das nicht. Putin hat sicher nicht von einer „Annexion der Krim“ gesprochen. Das wird ihm nun großflächig von der westlichen Presselandschaft in den Mund gelegt.

Wer achtet denn schon darauf, dass „Annexion der Krim“ in den entsprechenden Pressetexten nicht in Anführungszeichen steht? Und selbst wenn, es mutet auf jeden Fall so an, als habe Putin so etwas gesagt. Dabei spricht die russische Seite wie auch überwiegend die Politik-, Rechts- und Staatswissenschaft bei der Krim-Thematik nicht von einer Annexion, sondern von einem Anschluß nach einer Abstimmung (unabhängig davon, wie dieser zustande kam). Westliche Presse und Politiker feuern seit Monaten den Begriff „Annexion der Krim“ in die Köpfe der Menschen – auch, um von all den haarsträubenden Fehlern, Manipulationen und Gräueltaten im Rahmen der Ukraine-Krise abzulenken und dies als rechtfertigenden Hauptgrund für ihr Handeln zu etablieren. „Annexion der Krim“ ist gewissermaßen die letzte verbleibende Rechtfertigung.

Wie man diesen Krim-Anschluß bewertet, tut aber eigentlich nichts zur Sache: die russische Seite – Putin – hat nicht von einer Annexion gesprochen und die westliche Presse versucht aber genau dies den Bürgern vorzugaukeln. Man versucht hier ziemlich hinterlistig, die Leute so zu manipulieren, dass sie denken, Putin selbst habe eine Annexion zugegeben. Die Medien sollten es lieber den Bürgern selbst überlassen, wie sie in politischen Dingen denken wollen und diese nicht als geschnürtes Propagandapaket manipuliert ans Volk weitergeben. Wer ständig so agiert (wie in der Ukraine-Krise), braucht sich über Vertrauensverlust nicht zu wundern.

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Ein Kommentar

  1. Meinungsmanipulation aller Orten.
    Fand leider schon immer statt. Erfreulicherweise wachen immer mehr Menschen auf.
    Risiko der Information übers Internet ist die gleiche wie bei bedrucktem Papier oder Fernseh-Ausstrahlungen.
    Was sind Tatsachen? Was ist Meinungsmache? Oder einfach nur unreflektierte Weitergabe von gesteuerter Information. Von wem auch immer lanciert.
    Darüber aufzuregen halte ich nicht für sinnvoll. Okkupiert Energie die in in das Wecken meiner Mitmenschen investieren kann.
    Verschwörungstheoretiker? Nennt mich wie ihr wollt. Der Krieg ist schon lange entfesselt und heißt:
    reich gegen arm.
    Zum Ukraine-Konflikt schlage ich zur Weiterbildung diesem Link zu folgen:
    http://www.vineyardsaker.de/ukraine/die-usa-koennen-in-der-ukraine-keinen-grossen-krieg-beginnen/#more-1938

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