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Skandal um gefälschtes Filmmaterial beim ZDF – hier die Originalaufnahmen

Vor etwas mehr als zwei Wochen wurde hier bereits schon einmal darauf hingewiesen, dass das ZDF für einen Bericht aus der Ostukraine Original-Bildmaterial manipulativ so zusammengeschnitten hat, dass genau das gegenteilige Bild von dem herauskam, was die Aufnahmen in Wirklichkeit zeigten. Der Zweck der Übung: billige Kriegspropaganda gegen die ostukrainischen Aufständischen. Es ist fast nicht glaubhaft, wie bösartig und mit welchem Eifer hier das Originalmaterial umgeschnitten wurde, damit daraus ein Propagandastreifen im westlichen Sinne entstand. Hier ein neues Video von uncutnews.ch bei Youtube (mehr Infos dazu dort), welches den ZDF-Bericht und die Originalaufnahmen mit den Flüchtlingen zeigt:

Und hier noch einmal der Blauer-Bote-Artikel vom 6. Februar 2015 zu dem Thema („Katrin Eigendorf (ZDF) fälschte aktiv Bildmaterial für die heute-Nachrichten“):

Wie ein Artikel der Propagandaschau (Weitere Beweise für Eigendorfs Lügenpropaganda in den ZDF heute-Nachrichten vom 3.2.) aufzeigt, nutzt ZDF-Redakteurin Katrin Eigendorf (Moskau) den Tod eines 4-jährigen Kindes für gezielte Propaganda gegen die Aufständischen im Osten der Ukraine. Der kleine Junge wurde während eines Angriffs (der ukrainischen Regierungsarmee) am 18. Januar 2015 in Donezk getötet, Eigendorf stellte diesen Vorfall als Ereignis der aktuellen Kämpfe in Uglegorsk/Ostukraine dar, indem sie das Filmmaterial absichtlich so zusammenschnitt, dass dieser Eindruck entstand, so die Propagandaschau. Auch darüber hinaus hat Frau Eigendorf wohl die Ereignisse in Uglegorsk völlig verdreht dargestellt, um die Ostukrainer zu belasten und die Kiewer Regierungstruppen zu entlasten.

UPDATE: Hier noch ein Artikel aus Telepolis, der das Thema auch aufgreift: Kessel von Debalzewo noch nicht geschlossen.

UPDATE: Auch die Bürgerrechtsplattform „Publikumskonferenz der öffentlich-rechtlichen Medien“ beschäftigt sich mit dem Thema und hat eine (lesenswerte) Programmbeschwerde an das ZDF (den Intendanten Herrn Bellut) formuliert. Hier zwei zutreffende Zitate daraus:

„Am 03.02.2015 gingen die Aufständischen durch die Keller der Wohnhäuser und boten den Menschen, die dort ausharrten, Hilfe bei der Evakuierung an. In den Kellern von Uglegorsk lebten seit über einer Woche vor allem viele alte Menschen, Frauen und Kinder. Um die 600 Menschen wurden mit Hilfe der DNR-Soldaten in Lastwagen und Bussen nach Gorlowka gebracht. Die ukrainische Armee hatte in den Tagen zuvor die Heimatstadt der Flüchtlinge mittels Dauerbeschuss aus Artillerie und Grad-Raketenwerfern dem Erdboden gleichgemacht.“

„Der geradezu zwanghafte Aufwand, der bei der Produktion des 3-Minuten- Beitrages betrieben wurde, um aus mehreren Quellen exakt die Sequenzen zu ermitteln und für die Nachricht zu verwenden, die aus ‚westlicher‘ Sicht ins Bild passen zeigt die offene Parteinahme der Redaktion und der Programmverantwortlichen. Dass darüber hinaus der Tod eines kleinen Jungen und der Schmerz seines Vaters für die Vermittlung einer fragwürdigen Botschaft missbraucht wurden, zeigt ein defizitäres Bild auf die Berufsethik der Verantwortlichen und ist ein Armutszeugnis für eine öffentlich-rechtliche Nachrichtensendung.“.