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Strafe für Anti-Asylantenmord-Protest: Polizei stiehlt Handys und Daten der Demonstranten

Hass gegen Linke, latente Verteidigung alles Rechtsextremen: In Sachsen hat die Polizei wieder einmal zugeschlagen und circa 150 Teilnehmern einer Spontandemonstration in Leipzig gegen die Ermordung des Asylbewerbers Khaled Idris Bahray in Dresden (die zunächst von der sächsischen Polizei auf billige Art und Weise vertuscht wurde – „keine Anhaltspunkte auf Fremdeinwirkung“) die Mobiltelefone gestohlen. Die Demoteilnehmer wurden dazu eingekesselt und erst wieder freigelassen, nachdem sie ihre Personalien und ihr Telefon – für beides oder zumindest letzteres gibt es keine Rechtsgrundlage – abgegeben hatten und fotografiert wurden.

Was hängen bleibt: Wer gegen Rechte und Nazimorde demonstriert, wird von der Polizei bestraft. Und genau das soll auch so hängen bleiben. Man versucht um jeden Preis, Gewalt gegen alle Kritischen und Linken auszuüben und jeglichen Widerstand der Bürger – er könnte sich ja gegen Polizeistaatsmethoden des Staates richten – zu brechen. Leben von Asylbewerbern und der Respekt davor zählen da nicht. Nicht bei den CDU-AfD-Pegida-NPD-Rechtsextremen.

Hier ein Bericht bei netzpolitik.org zu dem Vorgang: Nach Spontandemonstration: Erstmals massenhafte Beschlagnahme von Mobiltelefonen in Leipzig [Update].

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