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Die USA-Al-Qaida-Invasion Afghanistans

Ich habe schon des Öfteren darauf hingewiesen, dass hohe Regierungsbeamte der USA wie beispielsweise Zbigniew Brzezinski offen zugegeben haben, dass der Auslandsgeheimdienst CIA der USA 1979 Al Qaida gründete und unter dem Saudi Osama Bin Laden in Afghanistan kämpfen ließ – ein halbes Jahr bevor die Sowjetunion zugunsten der afghanischen Regierung eingriff und in den Afghanistan-Krieg zog. 

Der Rubikon hat einen schönen Artikel von Professor Michel Chossudovsky aus Kanada zu dem Thema auf Deutsch übersetzt und veröffentlicht. Darin enthalten ist ein Interview mit dem 1979 amtierenden Sicherheitsberater von US-Präsident Jimmy Carter, Zbigniew Brzezinski . Ein Zitat – gleichzeitig ein Geständnis ohne jeglichen Anflug von Reue – aus dem Rubikon-Artikel mit dem Titel „Die Terrormacher“ beziehungsweise aus dem Interview:

„Brzezinski: Ja. Der offiziellen Version der Geschichte zufolge begann die CIA-Unterstützung der Mudschaheddin im Laufe des Jahres 1980, also nachdem die Sowjet-Armee am 24. Dezember 1979 in Afghanistan einmarschiert war. Doch die Realität, die bis jetzt unter Verschluss gehalten wurde, ist eine völlig andere. Tatsächlich unterzeichnete Präsident Carter bereits am 3. Juli 1979 die erste Anordnung für eine geheime Unterstützung der Gegner der pro-sowjetischen Regierung in Kabul. Und an eben diesem Tag ließ ich dem Präsidenten eine Mitteilung zukommen, in der ich ihm erklärte, dass diese Unterstützung meiner Meinung nach eine militärische Intervention der Sowjets herbeiführen würde.“

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