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„Antideutsche“ beschimpfen KZ-Überlebende als „Antisemiten“

Faschistische Deutsche (NATO-Faschisten „Antideutsche“, die versuchen, linke Strukturen und Medien im Allgemeinen zu unterwandern) beschimpfen Juden, die den Holocaust überlebt haben, als „Antisemiten“, wenn diese nicht für Krieg und die Unterdrückung von Menschen im Sinne der „westlichen Wertegemeinschaft“ sind. Die (rechtsextremen) „Antideutschen“ verkaufen sich dabei als (extreme) Linke, sind aber keine. Es sind eher Nazis, wenn auch mit anderer, neoliberaler Geschmacksrichtung. Die Menschenverachtung ist die Gleiche. 

Esther Berajano: „Es ist ganz besonders wichtig, dass alle in Deutschland, in denen ein menschliches Herz pocht, endlich erkennen, dass Kritik an der Politik Israels nicht mit Antisemitismus gleichzusetzen ist. Ich habe nicht das Vernichtungslager Auschwitz, das KZ Ravensbrück und den Todesmarsch überlebt, um von sogenannten „Antideutschen“ und Konsorten als „Antisemitin“ beschimpft zu werden.“

Das Ganze gibt es auch in leicht abgewandelter Form in den USA: Juden, welche die Ermordung von Palästinensern durch israelische Soldaten oder andere Schandtaten der israelischen Regierung kritisieren, sind Antisemiten. Auch wenn ihre Eltern Auschwitz und andere Vernichtungslager überlebt haben. Das jedenfalls lässt sich den Aussagen fanatischer „atlantischer“ Propagandaopfer entnehmen.

Die Krokodilstränen der jungen Frau, die gar nicht mehr begreift, offenbar nicht mehr begreifen kann, dass sie eher selbst hier der Nazi ist, zeigen die Wirkmächtigkeit der Propaganda. Norman Finkelstein findet die passende Worte dazu:

Im Rubikon findet sich ein passender Artikel zum Thema : „Das Ende der Redefreiheit. Die Rückkehr in mein Geburtsland Israel hat mich heimatlos gemacht.„. Zitat der Einleitung und des Beginns des Artikels:

Deutsche Regionalpolitiker verbieten eine Veranstaltung mit einer jüdischen Referentin — wegen Verdachts auf Antisemitimus! Solche Absurditäten sind keine Seltenheit in einem Deutschland, das die Errungenschaften der Meinungs- und Versammlungsfreiheit Schritt für Schritt aufgibt. Die Autorin hatte sich in ihrer Ursprungsheimat Israel nicht mehr wohl gefühlt und war nach Deutschland gegangen — in der Annahme, dort in Freiheit für eine menschlichere deutsche Israelpolitik kämpfen zu können. Fehlanzeige. In einem immer hysterischer und repressiver werdenden Klima wird der Antisemitismusvorwurf heutzutage inflationär eingesetzt, um Meinungsgegner mundtot zu machen. Schlimmer noch: um die lästige Redefreiheit als Ganzes außer Kraft zu setzen.

Gerade komme ich zurück von einer Veranstaltung im Münchner Westen, die es laut Beschluss des Münchner Stadtrates eigentlich gar nicht in der bayerischen Hauptstadt geben dürfte. Also nicht öffentlich und schon gar nicht in städtischen Räumlichkeiten. Denn bei dieser Veranstaltung wird über Israel gesprochen und über die israelische Besatzungspolitik, und das mag man nicht hören und nicht zulassen in der ehemaligen Hauptstadt der Bewegung, denn Israelkritik ist bekanntlich antisemitisch und das kann man nicht wollen. Jedenfalls nicht öffentlich.

Nun bin ich selbst die Referentin dieser Veranstaltung, in Israel geborene Jüdin der sogenannten Second Generation: Großvater im KZ ermordet, Vater Holocaust-Überlebender, Mutter Nachfahrin marokkanischer Juden aus Jerusalem; in Israel und Ostafrika aufgewachsen, mit acht Jahren nach Deutschland gekommen und bis zum reifen Alter von Mitte vierzig in Europa, meist in Deutschland ansässig. (…)“. Mehr beim Rubikon…

Mehr zu den Antideutschen, die gerade angesichts der harten Propagandawelle im Westen reihenweise die Karriereleiter hochfallen, gibt es auch hier. Das Problem betrifft nicht nur Kritik an Israel. Für Antideutsche ist auch Kritik an der US-Regierung (vor Trump) oder an Banken, Hedgefonds und Co „Antisemitismus“.

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