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Aktuelle Berichte aus Syrien

Verschiedene Menschen aus Deutschland bereisten in den letzten Wochen und Monaten Syrien, um sich ein Bild von der Situation vor Ort zu machen und hinter die alltägliche Propaganda in den westlichen Medien zu blicken. Hier einige dieser Berichte aus Syrien:

Der unsichtbare Krieg“ bei Rubikon.news, Artikel vom 28. April 2017. „Der Hamburger Schneidermeister und Modeschöpfer, Marco Glowatzki fuhr von Dezember 2016 bis Januar 2017 für 14 Tage allein in das kriegsgeplagte Land Syrien. Was er dort hörte und erlebte, steht im „krassen“ Widerspruch zu den Syrien- Darstellungen in hiesigen Leitmedien. Katrin McClean sprach mit ihm über seine Eindrücke.“.

Syrien: Assad schützt Christen“ bei Weltnetz.tv, Artikel vom 20. Mai 2017 – mit Video. „Syrien ist die Wiege des Christentums – Der an diesen historischen Fakt erinnert, ist der katholische Priester Peter Fuchs. Er ist Geschäftsführer der ökumenischen, weltweit tätigen humanitären Hilfsorganisation Christian Solidarity International (CSI). Mit ihm sprach Sabine Kebir nach seiner Rückkehr aus Syrien vor einigen Wochen. Im Interview berichtet er davon, dass die gegenwärtige Situation in Syrien nicht nur für die Christen tödlich ist, sondern für alle Religionsgemeinschaften wie auch für Atheisten, bedroht durch den Terror der islamistischen bewaffneten Gruppen mit Söldnern aus aller Welt.“.

Syrien: Zur aktuellen Lage in Syrien – von Karin Leukefeld“ via antikriegTV bei Youtube. Das Video wurde am 21. Mai 2017 hochgeladen und zeigt einen Vortrag der deutschen Journalistin Karin Leukefeld, die regelmäßig in Syrien unterwegs ist.

Von Aleppo nach Manbidsch„, Junge Welt vom 2. Mai 2017. Ein Artikel von Karin Leukefeld. „»Nach Manbidsch wollen Sie? Herzlich willkommen«, sagt ein Offizier, als er durch das Fenster blickt. Dann reicht er uns zwei Dosen mit köstlichem Saft: »Willkommen in Ihrer zweiten Heimat«, lächelt er und weist Richtung Osten, wo ein provisorisches Ortsschild aufgestellt ist. »Da geht es lang, wenn Sie nicht zu den Türken nach Al-Bab wollen. Gute Fahrt!« Irgendwann setzt die syrische Mobilverbindung aus und wird kurz darauf durch »Eulux«, ein Netz unbekannter Herkunft, ersetzt.“.

Ermöglichen wir Müttern in Damaskus eine Berufsausbildung und damit eine Lebensperspektive„, freundschaft-mit-valjevo.de vom 3. Mai 2017. „Nach 6 Jahren Krieg und rigorosen Wirtschaftssanktionen durch die EU sind große Teile der syrischen Bevölkerung verelendet. Mit einem weiteren Projekt wollen wir ein Zeichen unserer Solidarität mit dem syrischen Volk setzen: In Zusammenarbeit mit der Leiterin der Italienischen Krankenhauses, Schwester Ana Maria Scarzello, möchten wir Müttern in Damaskus eine Berufsausbildung zur Schneiderin ermöglichen.“.

»Sanktionen stellen das Kernproblem dar«“ am 15. Mai 2017 bei Junge Welt. Ein Gespräch mit Bernd Duschner. „Unsere Hilfe ist ein Tropfen auf den heißen Stein. Wir zeigen der syrischen Bevölkerung aber, dass es in Deutschland Menschen gibt, die auf ihrer Seite stehen. Gleichzeitig nutzen wir unsere Spen­denaktionen, um über die Auswirkungen der Sanktionen aufzuklären. Ein Wiederaufbau ist nur möglich, wenn sie aufgehoben werden. Wenn es wieder genügend Möglichkeiten gibt, den Lebens­unterhalt mit legaler Arbeit zu bestreiten, wird auch die Rekrutierung für die Terroristen deutlich schwerer. Gewerkschaften, Kirchen und die dort tätigen Hilfsorganisationen fordern deshalb ein Ende des Embargos. EU und Bundesregierung wollen mit dem Aushungern der Bevölkerung einen Regierungswechsel erzwingen.“.

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